Hardware
Der N40L hat mich positiv überrascht. Die Verarbeitungsqualität ist wirklich hervorragend. Für die gesamte Einrichtung habe ich keinen Schraubenzieher benötigt. Auf der Innenseite der Tür des Servers sind sowohl alle benötigten Schrauben, als auch das einzig wichtige Werkzeug zu finden.
Natürlich ist der Server von innen dicht mit Hardware und den Festplattenschächten befüllt. Viel Platz zum Basteln kann man nicht erwarten. Die Installation der Tv-Karte in einem der beiden PCIe-Steckplätze war anspruchsvoll und ist eher nichts für Grobmotoriker. Glücklicherweise kann man das Gerät ohne Probleme direkt vor sich auf den Tisch stellen um (relativ) bequem darin zu arbeiten.
Hardwareseitig haben sich durch die unverhoffte Existenz eines DVD-Laufwerks bei Auslieferung des Servers ein paar kleinere Änderungen ergeben:
- Das eingebaute DVD-Laufwerk habe ich durch ein Blu-Ray Laufwerk ausgetauscht (Da keine Frontblende für den Laufwerksschacht mitgeliefert wurde, war “kein optisches Laufwerk” keine Option.
- Die System-SSD habe ich auf dem Blu-Ray Laufwerk platziert und über ein Adapterkabel an den eSATA-Port des Servers angeschlossen, da alle internen SATA-Ports belegt sind.
Im Betrieb macht der Server zwar Lüftergeräusche, solange man ihn nicht im Schlafzimmer stehen hat, fallen diese aber nicht besonders auf.
Software
Entgegen meiner ursprünglichen Planung dient jetzt ein “normaler” Ubuntu Server als Betriebssystem. OpenMediaVault ist zwar als reine NAS-Lösung durchaus zu empfehlen, allerdings reagiert die Weboberfläche sehr sensibel auf manuelle Änderungen der Konfiguration, die ich z.B. für die TV-Karte und TvHeadend vornehmen musste.
Die drei Datenplatten sind als RAID5-Array konfiguriert und über NFS und Samba erreichbar. Teile der Daten (die wichtigen) werden täglich mit rsync auf einen externen Server gesichert.
So eingerichtet läuft das NAS jetzt rund um die Uhr und leistet treue Dienste – so problemlos, dass es schon fast langweilig wird.




